Der Müllkreislauf: Ebbe und Flut – Zeit und Gezeiten

Schluss mit Plastik – Was du konkret tun kannst, um den Wahnsinn stoppen – 30-Zwei-Minuten-Lösungen von Martin Dorey, Wilhelm Heyne Verlag München, von Moritz Bausch, Student Rossall School, Fleetwood, Großbritannien

Wie die Welle des öffentlichen Interesses mit der Besorgnis über die Plastikverschmutzung in unseren Meeren und Ozeanen einfangen? Umweltaktivisten, die Bewegung um Greta Thunberg, Social-Media Gruppen, der Schriftsteller Martin Dorey, etc und die BBC-Serie Blue Planet ist dieser Frage gefolgt.

Es kommt auf DICH an

Die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik ist eine schreckliche Sache. Um sie zu bekämpfen liegt der Anfang im Verzicht auf Plastik – oder, noch besser, Plastik aus unserem Leben verbannen. Das ist leicht gedacht, schwer umzusetzen. Der Autor Martin Dorey (Zeit und Gezeiten) hat eine Reihe von zweiminütigen Lösungen (#2minutesolution) zusammengestellt, die einfachen Dinge darlegen, die umgesetzt werden.

Vermeidung von Plastikprodukten und Verpackung

Kein Wasser in Plastikflaschen kaufen. Besser die eigene nachfüllbare Flasche, gefüllt wird mit Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Vermeidung von Wattestäbchen mit Plastikschäften, Plastikbesteck, Plastiktüten, Einwegrasierern und Plastikverpackung. Nicht zu vergessen sind feuchte Tücher, die aus Kunststofffasern bestehen und synthetische Kleidung, die jedes Mal, wenn sie gewaschen wird, Millionen winziger Fasern abwirft, um ihren Weg durch das Abwassersystem ins Meer zu finden.

Aber es geht nicht darum, auszuweichen und darauf zu verzichten. Die Umstellung der Lebensweise ist mit der Maßnahme verbunden.

Das ist alles gut, wo anfangen?

Der Schriftsteller Martin Dorey: „was nützt ein #2minutebeachclean, wenn es eine Stunde dauert, um zu diesem Strand zu fahren? Und was ist mit all dem Treibstoff, den dort verbraucht wurde?“ Wenn jeder zwei Minuten am Tag oder besser noch eine Stunde im Monat damit verbringt, seine lokale Umgebung aufzuräumen, wäre das Müllproblem auf einer neuen Basis. Die Anfänge sind nicht sichtbar, bis jetzt.

Die Lösung ist nicht: Plastik in Papier oder Pappe tauschen

Der Autor Martin Dorey macht darauf aufmerksam, dass Ozeanplastik eine schreckliche Sache ist, nicht die einzige, die der Umwelt schadet. Paradox ist, dass die Verwendung von Kunststoff Umweltschäden reduziert, die durch andere Materialien und Aktivitäten verursacht werden. Wenn beispielsweise Kunststoffverpackungen durch Pappe und Papier ersetzt wird, wird dies die Massenumwandlung von Naturwäldern in Plantagen vorantreiben, um alle zusätzlichen Holzfasern zu liefern, die mit enormen CO2-Emissionen, Wildtierverlusten und hydrologischen Störungen einhergehen.

Die Lösung ist nicht: synthetische Kleidung in Baumwolle tauschen

Wird keine synthetischen Kleidungsstücke mehr verwendet, entsteht sofort eine massive Nachfrage nach Baumwolle, die bei den meisten Umweltschutzmaßnahmen weitaus schlechter ist als Polyester oder Nylon. Der Autor Martin Dorey erläutert, dass zum Beispiel über 20.000 Liter Wasser benötigt, um ein Kilogramm Baumwolle anzubauen – gegenüber 17 Litern für ein Kilogramm Polyester -, zusammen mit intensiven Pestizid- und Düngemittel-Anwendungen. Mit typischen Erträgen von 500 Kilogramm Baumwolle pro Hektar nimmt die weltweite Baumwollernte von 25 Millionen Tonnen pro Jahr rund 50 Millionen Hektar ein – 3–4% der weltweiten Ackerfläche von 1,4 Milliarden Hektar. Die Produktion von Baumwolle stößt doppelt CO2 pro Kilo aus wie die Produktion von Polyester.

Fazit: Ratschlag hat mit „schlagen“ zu tun – der Anfang liegt bei jedem #2minuten

Die meisten Ratschläge in diesem Buch sind fundiert. Werden die schlimmsten Beispiele für Einwegkunststoffe, von Polyester-Feuchttüchern bis hin zu Plastikstrohhalmen verboten ist ein Schritt getan.

Die Wahrheit ist, dass „kein Plastik mehr“ ein unerreichbarer und in vielerlei Hinsicht unerwünschter Ehrgeiz ist. Für eine nachhaltige Zukunft gibt es kein Patenrezept, das bedeutet, dass ein drastisch reduzierter Materialverbrauch ein großer Gewinn für den Kreislauf der Müllgesellschaft wäre. Die Idee der #2minuten von Martin Dorey ist genial für Jeden.

 

V.i.S.d.P.:

Moritz Bausch
Student

Über den Autor:

Moritz Bausch, Absolvent des englischen Internats Rossall School in Fleetwood, Großbritannien mit dem International Baccalaureate Diploma (IB). Moritz befindet sich im Freiwilligen Sozialen Jahr im Gesundheitswesen und der Berufswunsch Arzt in der Humanmedizin hat sich durch dieses Praktikum gefestigt. Besonderes Interesse liegt im Wandel des Gesundheitswesens durch Technologie, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zur ganzheitlichen Gesundheit von A-Z.

 

Englische Übersetzung:

The waste cycle: ebb and flow – time and tide

Ending Plastic – What you can do to stop the madness – 30-Two-Minute Solutions by Martin Dorey, Wilhelm Heyne Verlag Munich, by Moritz Bausch, Student Rossall School, Fleetwood, Great Britain

How to catch the wave of public interest with concerns about plastic pollution in our seas and oceans? Environmental activists, the movement around Greta Thunberg, social media groups, the writer Martin Dorey, etc. and the BBC series Blue Planet have followed this question.

It depends on YOU

The pollution of the oceans by plastic is a terrible thing. To fight it, the first step is to renounce plastic – or, even better, to banish plastic from our lives. This is easy to think, hard to implement. The author Martin Dorey (Time and Tide) has put together a series of two-minute solutions (#2minutesolution) that outline simple things that can be done.

Avoiding plastic products and packaging

Do not buy water in plastic bottles. Better use your own refillable bottle, filled with drinking water from the tap. Avoid cotton swabs with plastic shafts, plastic cutlery, plastic bags, disposable razors and plastic packaging. Not to forget wet wipes made of synthetic fibers and synthetic clothing that, every time it is washed, throws off millions of tiny fibers to find their way through the sewage system into the sea.

But it is not a question of evading and doing without. The change in lifestyle is linked to the measure.

That’s all well and good, where to start?

The writer Martin Dorey: “what good is a #2minutebeachclean if it takes an hour to drive to this beach? And what about all the fuel that was used there?” If everyone spent two minutes a day, or even better an hour a month, cleaning up their local area, the garbage problem would be on a new basis. The beginnings are not visible, so far.

The solution is not: change plastic into paper or cardboard

The author Martin Dorey points out that ocean sculpture is a terrible thing, not the only thing that harms the environment. Paradoxically, the use of plastic reduces environmental damage caused by other materials and activities. For example, if plastic packaging is replaced by cardboard and paper, it will drive the mass conversion of natural forests into plantations to provide all the extra wood fibers that are associated with enormous CO2 emissions, wildlife losses and hydrological disturbances.

The solution is not: replacing synthetic clothing with cotton

When synthetic garments are no longer used, there is immediately a massive demand for cotton, which is far inferior to polyester or nylon in most environmental measures. The author Martin Dorey explains that it takes over 20,000 liters of water, for example, to grow one kilogram of cotton – as opposed to 17 liters for one kilogram of polyester – along with intensive pesticide and fertilizer applications. With typical yields of 500 kilograms of cotton per hectare, the global cotton harvest of 25 million tons per year takes up around 50 million hectares – 3-4% of the world’s arable land of 1.4 billion hectares. The production of cotton emits twice as much CO2 per kilogram as the production of polyester.

Conclusion: Advice has to do with “beating” – the beginning is at every #2minute

Most of the advice in this book is sound. If the worst examples of disposable plastics, from polyester wet wipes to plastic straws are banned, a step is taken.

The truth is that “no more plastic” is an unattainable and in many ways undesirable ambition. There is no patent recipe for a sustainable future, which means that a drastic reduction in material consumption would be a great benefit to the waste management cycle. The idea of the #2minutes by Martin Dorey is ingenious for everyone.

 

V.i.S.d.P:

Moritz Bausch
Student

About the author:

Moritz Bausch, graduate of the Rossall School in Fleetwood, Great Britain with the International Baccalaureate Diploma (IB). Moritz is in the voluntary social year in the health service and the occupation desire physician in the human medicine strengthened by this practical course. His special interest lies in the transformation of the health care system through technology, digitalization and artificial intelligence to holistic health from A-Z.

 

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